Der Güterweg-Jagerlehen-Denkenöd in der Marktgemeinde Randegg wurde während der Jahre 2024 und 2025 neu errichtet. Dadurch wurden 13 landwirtschaftliche Anwesen mit einer leistungsfähigen, zeitgemäßen Verkehrsanbindung ausgestattet und ein wesentlicher Beitrag zur Erhaltung des ländlichen Raumes geleistet.
Das Projekt umfasst eine Gesamtlänge von 4,5 km und wurde mit Gesamtkosten von 1,2 Millionen errichtet. Die Förderung von 65 % erfolgte aus den Mitteln der Ländlichen Entwicklung (LE 14-21), einer Co-Finanzierung aus Land, Bund und Europäischer Union. Die Marktgemeinde Randegg ist mit 20 % der Gesamtkosten am Vorhaben beteiligt, die verbleibenden Kosten wurden durch die Beitragsgemeinschaft Jagerlehen-Denkenöd mit Obmann Stefan Harreither getragen.
Der Erdbau wurde von der Fa. Hinterholzer hergestellt, die für das Projekt über 10.000 m³ Aushub bewegt- und 23.000 m² Straßenkörper hergestellt hat. Zusätzlich wurden 4.000 Laufmeter Drainagen und zahlreiche Wasserableitungen hergestellt. Im Anschluss hat die Firma Traunfellner 18.000 m² Asphalt-Deckschicht aufgebracht.
Die Restarbeiten und Rekultivierung der Flächen wurden im Frühjahr fertiggestellt, sodass sich eine Netto-Bauzeit von 8 Monaten ergibt. Durch die effiziente und gut koordinierte Bauausführung der beauftragten Unternehmen war neben der Unterschreitung des Bauzeitplanes vor allem die Einhaltung des Kostenrahmens möglich.
Der Güterweg Jagerlehen-Denkenöd ist eines der umfangreichsten und größten Neubauprojekte der Förderperiode in Niederösterreich und konnte unter der Leitung von Ing. Siegfried Rabl von der Güterwegabteilung der NÖ Agrarbezirksbehörde sowohl zeitlich als auch finanziell optimal abgewickelt- und seiner Bestimmung übergeben werden.
GGR Reinhard Loibl und Christina Fuchsluger von der Güterwegabteilung mit Obmann Stefan Harreither und den Mitgliedern der Beitragsgemeinschaft




